Der Bundesvorstand der Partei Die Republikaner beschloss in seiner Sitzung vom 24./25.07.2010 beim kommenden Parteitag die Forderung in das Parteiprogramm einzubringen:
Kompromissloses Verbot von Tierversuchen jeder Art
Die Republikaner sehen den dringenden Bedarf, sich für alle Lebewesen und deren Schutz einzusetzen.
Bei der Durchsicht von Parteiprogrammen anderer Parteien ist festzustellen, dass immer versucht wird, sich mit wenn und aber oder sonstigen Täuschungen vor einem klaren Bekennen zum unwürdigen Handeln mit Tierversuchen zu drücken. Vor allem die Argumente, dass Tierversuche notwendig seien, um Medikamente vor einer Freigabe für Menschen zu testen, wird durch Beispiele widerlegt. Die erschreckenden Folgen des Medikamentes Contergan/Thalidomid haben dies bewiesen. Nach wie vor redet sich die Herstellerfirma Grünenthal GmbH noch immer auf ihre langen Versuchsreihen hinaus. So wird behauptet, dass tausende von Tierversuchen vor der Zulassung dieses Medikamentes durchgeführt wurden.
Alleine dieser Fall zeigt, dass die Wirkung von Medikamenten bei Tieren nicht auf den Menschen übertragbar ist.
Weiter werden Die Republikaner in Kooperation mit Tierschützern alles daran setzen, die sogenannte „billige Lösung“ der Tötung von kranken Tieren verbieten zu lassen. Es werden immer mehr Fälle bekannt, dass Tierhalter - auf Empfehlung von Tierärzten oder nach eigener Entscheidung - kranke oder nicht mehr gewollte Tiere unter Anwendung von Billiglösungen töten lassen. Dies hat zur Folge, daß dies bei den Tieren nachgewiesener Maßen zu einem Todeskampf von teilweise bis zu mehr als zwei Stunden führt. Wer nicht bereit ist, im Notfall ca. 40 Euro für eine Injektion zu bezahlen, in deren Folge der Tod innerhalb von Sekunden eintritt, sollte auch keine Tiere halten.
Eine Nation, die sich der abendländischen Kultur und des damit verbundenen Glaubens an Gott verpflichtet sieht, ist auch verpflichtet, danach zu handeln.
V.i.S.d.P.: Landesgeschäftsstelle Bayern