Verlässt ein Kapitän das angeschlagene Schiff???
Horst Köhler tritt vom Amt des Bundespräsidenten mit sofortiger Wirkung zurück
Hält mit dem Rücktritt von Horst Köhler die von Roland Koch eingeleitete Flucht aus der Verantwortung in der Union weiter an? Sind das nicht klare Anzeichen dafür - wenn tragende Säulen der Union wie Köhler und Koch das Achterdeck verlassen - dass der Steuermann Angela Merkel das Schiff Bundesrepublik bereits in die Eisbergzone gelenkt hat und sich völlig beratungsresistent verhält. Bei aller Kritik an Horst Köhler, (Unterschrift unter den 24 Milliarden Kredit auf dem Rücken der deutschen Steuerzahler, Haftung in Höhe von 148 Milliarden maroden Euro) muss man seinen Rücktritt als Aufbäumen eines kompetenten Staatsmannes würdigen. Horst Köhler setzt damit ein klares Zeichen, dass er nicht weiter als Spielball der verfehlten Politik von Angela Merkel dient. Johann Gärtner sagt: „Meine Hochachtung für den zurückgetretenen Präsidenten.“ Wenn der 1. Mann im Staate eine derartige Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt trifft, ist dies so zu verstehen: so weit, aber keinen Zentimeter mehr weiter.
Der Bundespräsident brachte bei seinem Besuch bei den Soldaten in Afghanistan klar und deutlich seine Meinung zum Ausdruck. Dies adelt bei aller vorhergehenden Kritik diesen Mann, der mit seinem Rücktritt Charakter zeigt. Er macht allen klar und deutlich, dass sich in Deutschland selbst der Bundespräsident der sogenannten alles verschweigenden und verzerrenden Political Correctnes unterwerfen sollte. Wollte er nicht als der Bettvorleger von Angela Merkel enden, wurde Horst Köhler durch die gegen ihn eingeleitete mediale Schmutzkampagne zu diesem Rücktritt gezwungen. Schade dabei ist nur, dass die jetzt so wichtigen Männer -die noch Stärke und Charakter haben- unser Land unfähigen Jasagern und Abnickern überlassen.
Es geht um die im Raum stehende Frage: “werden Kriege auch aus wirtschaftlichen Gründen geführt?“ Einige Beispiele der Geschichte zeigen auf, dass Kriege noch nie aus Idealen heraus und auf Grund der dem Volk verkauften Phrasen geführt wurden. Kriege werden unter anderem geführt wegen Bodenschätzen und imperialer Machtausweitung. Das beweisen die Erkenntnisse vieler Historiker zum amerikanischen Bürgerkrieg. Damals ging es nicht um die Befreiung der schwarzen Sklaven, sondern um den Reichtum der Südstaaten. Beim Beispiel des 2. Weltkrieges sollte man die Tatsache nicht vergessen, dass es die Großindustrie war – allen voran Krupp- die einem Größenwahnsinnigen erst die finanziellen Mittel verschaffte, um an die Macht zu kommen und Krieg zu führen.
V.i.S.d.P.: Johann Gärtner