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NPD-Trupp schlägt bayerischen Republikaner-Landesvorsitzenden nieder

Johann Gärtner bei Angriff auf seinem eigenen Grundstück verletzt – „Mit der NPD und ihren Schlägertypen will kein ehrlicher und schon gar kein rechter Demokrat etwas zu schaffen haben“

Der Landesvorsitzende der Republikaner in Bayern Johann Gärtner ist von einem NPD-Plakatiertrupp auf seinem eigenen Grundstück in Kissing zu Boden geschlagen und erheblich verletzt worden. Der 58jährige Politiker, Inhaber eines mittelständischen Familienunternehmens, mußte nach der NPD-Attacke ärztlich behandelt werden. Polizei und Staatsschutz ermitteln gegen die flüchtigen Schläger, zwei  jüngere Männer mit ostdeutschem Akzent. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeidienststelle Friedberg/Augsburg entgegen.

Gärtner hatte die NPD-Wahlhelfer zur Rede gestellt, weil sie auf seinem eigenen Grund und Boden NPD-Plakate angebracht haben. Daraufhin waren die NPD-Männer handgreiflich geworden und schlugen den Republikaner-Landesvorsitzenden mit einer Leiter nieder.

„Vorfälle wie dieser müßten eigentlich auch dem Begriffsstutzigsten klarmachen, daß es zwischen NPD und Republikanern keinerlei Gemeinsamkeiten gibt und geben kann“; sagte Gärtner in einer ersten Stellungnahme. „Mit einer Partei wie der NPD, die ihr Verhältnis zur politischen Gewalt offenkundig nicht geklärt hat und keine Skrupel kennt, Schlägertypen als Wahlkampfhelfer loszuschicken, will kein ehrlicher Demokrat und schon gar kein rechter Demokrat irgend etwas zu schaffen haben.“

V.i.S.d.P.: M. Ewert

 
copyright 2001 bis 2008 - Die Republikaner, Deutschland
8/1/2010
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