Die Medien


Die Lage unseres Landes bezüglich der Zuwanderung von Flüchtlingen bewegt viele Menschen auf eine inzwischen intensive Weise. Einige sehen diesen Zuzug positiv, wir wurden ausgewählt, da muss man sich engagieren. Viele sehen Nachteile und Gefahren für unser Land, die Zukunft unserer Gesellschaft, unserer Kinder und Enkel und haben auch Argumente für diese Meinung. Dabei zeigt sich ein Riss, der sich durch die Gesellschaft, aber auch durch die meisten Berufsgruppen zieht. Scheinbar ist nur eine Berufsgruppe von diesem Effekt weitgehend verschont die der Journalisten!
Dabei erscheint es kaum glaubhaft, dass es ausgerechnet innerhalb dieser Berufsgruppe nur eine Einheitsmeinung geben sollte. Aber wo sind die Meinungen der Andersdenkenden in Radio, Fernsehen und Zeitungen? Wird das etwa gesteuert? Von wem? Auf welcher Rechtsgrundlage? Dass die Medien und deren Mitarbeiter sich solches ohne merkbaren Widerstand gefallen lassen würden, ist in den Augen eines normalen Bürgers in einem Land mit verbriefter Meinungs- und Pressefreiheit mehr als merkwürdig.
 Und wo bleiben die Berichte der Enthüllungsjournalisten? Propaganda ist prinzipiell ein Instrument in Diktaturen. Diese  dient der Steuerung der Bevölkerung und damit dem Machterhalt. Bei uns dient das dem Machterhalt unserer Gutmenschen-Diktatur! Diese medienübergreifende Propaganda hat inzwischen eine Intensität angenommen, die die Intelligenz eines normalen Bürgers massiv beleidigt. Und sie hat dafür gesorgt, dass es nur noch extrem wenige Menschen wagen, öffentlich gegen diese Zuwanderungspolitik zu argumentieren.
Medien haben die Aufgabe, die Bürger möglichst neutral und umfassend zu informieren, wobei die eigene Meinung der Reporter und Redakteure im Prinzip sogar unerwünscht ist. Eine Meinung wollen wir Bürger uns selbst bilden. Zur Bildung einer sachgerechten Meinung brauchen wir richtige, umfassende und neutrale Information. Von den Medien! Aber diese ureigenste Aufgabe wird schon lange nicht mal mehr ansatzweise erfüllt!  Als Ersatz bekommen wir vorgefasste und gleichgeschaltete Meinungen, einer fängt mit etwas an und alle anderen machen es nach.
Schon früher mal standen die Journalisten im Ansehen aller Berufsgruppen auf dem viertletzten Platz noch hinter den Berufspolitikern und die standen aus verständlichen Gründen schon weit hinten.
Warum? Inzwischen wird von vielen dieser Respekt vor Journalisten wegen miserabler Arbeit auf dem letzten Platz gesehen. Da stellen sich einige Fragen: Liegt das an deren Ausbildung? Oder haben sich in dieser Gruppe Menschen mit Charakterlichen Schwächen konzentriert? Zur Lösung von Problemen müssen diese erst mal benannt werden!
Das ist Aufgabe der Medien.


Tilo Schöne, Bad Reichenhall