Asyldebatte: Ängste der Menschen werden weggewischt   
 
 
 

Frust, Verzweiflung und Zorn werden weggewischt - Nur Integration ist das Thema.

Statt sich dem Frust, der Verzweiflung und dem Zorn der Bevölkerung anzunehmen, wird nur über Integration diskutiert. Offensichtlich sind auch die Ankündigungen, wonach sich Regierungsparteien für mehr Personal bei der Polizei einsetzen wollen, nur Schall und Rauch. Meine Forderung nach zusätzlichen Polizisten für Bayern, für Deutschland wurde beiseite gewischt. Sich mit einer Handvoll zugesagten Polizisten zufrieden zu geben, zeige die geringe Ernsthaftigkeit.
Asyl und Integration sind zwei Paar verschiedene Schuhe. Asyl bedeutet, Schutz vor einer Verfolgung auf Zeit zu geben. Dafür bin ich. Aber für Integration, um die schlechte Geburtenrate oder den Fachkräftemangel bei uns auszugleichen bin ich nicht zu haben und nur darum geht es den sogenannten ‚Volksparteien'. Hier soll offensichtlich das Volk ausgetauscht werden. Durch die Integrationsmaßnahmen und das ständige Präsentieren von Integrationsmaßnahmen entsteht der Eindruck, die heimische Bevölkerung ist den Regierenden im Lande völlig egal. Das macht den Menschen Angst. Politiker wurden eigentlich dafür gewählt, dass sie zuerst für unsere heimische Bevölkerung arbeiten, gemäß dem geleisteten Eid ‚ZUM WOHLE DES DEUTSCHEN VOLKES'. Das haben einige aber offensichtlich vergessen.
Die Debatte zeigt deutlich auf, dass in der Frage der Sicherheit nach dem Motto "Loch auf, Loch zu gearbeitet wird. Allein für die verstärkte Polizeipräsenz an einer Handvoll Grenzübergängen bedarf es Personal aus ganz Deutschland, daß dann dort wiederum fehlt. Über die Belastungen für deren Familien und für sich selbst durch überdurchschnittliche Dienstleistungen reden wir erst gar nicht. Auch auf die Frage des verwertbaren Vermögens wollen die Parteien im Land- und Bundestag nicht eingehen. Bevor Flüchtlinge Geldleistungen von uns erhalten, müssen sie verwertbares Vermögen (woher stammt das eigentlich?) aufbrauchen, wie es bei der heimischen Bevölkerung üblich ist.
Sollte die bis dato praktizierte Asylpolitik weiter verfolgt werden, droht unserem Land eine Katastrophe.

Tilo Schöne, Bad Reichenhall