Nein zur Arbeitsmarktöffnung für Asylbewerber!

 
 
  Schöne: Würde nur Verdrängungswettbewerb schaffen und Löhne sinken lassen.  
 
 
 

Der Arbeitsmarkt dürfe auf keinen Fall für Asylbewerber geöffnet werden, forderte heute Kreisrat Tilo Schöne (REP) angesichts des Vorhabens zur vereinfachten Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylbewerber. Schon angesichts der jetzt herrschenden Arbeitslosenquote komme eine Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylbewerber ganz und gar nicht in Betracht. „Wir sind zurzeit mit einer großen Arbeitslosigkeit in der Republik konfrontiert. Zuerst müssen unsere Leute wieder eine Arbeit haben, bevor wir über Maßnahmen sprechen, die lediglich den Verdrängungswettbewerb anheizen und folglich die Löhne sinken lassen würden“, so Schöne.
Offensichtlich werde die Diskussion über eine Öffnung des Arbeitsmarktes fern ab jeglicher Realität geführt. „Es ist seit kurzem eine lange unter Verschluss gehaltene Studie des Sozialministeriums bekannt, die vor einer Öffnung warnt. Diese Studie belegt klar und deutlich, dass durch die Öffnung die Arbeitslosenquote weiter ansteigen, ein starker Verdrängungswettbewerb über die Bühne gehen würde und damit verbunden wäre auch ein Sinken der Einkommen“, gibt Schöne zu bedenken. Offensichtlich hätten alle Gruppen, die die Öffnung des Arbeitsmarktes verlangen würden, keine Sekunde über die Folgen nachgedacht.
Gerade gering gebildete Bevölkerungsschichten würden bald unter die Räder der Arbeitsmarktöffnung für Asylbewerber kommen. „Die Masse der Asylbewerber weist ja gerade einen Pflichtschulabschluss auf. Die Masse der Akademiker, für die es vielleicht noch freie Stellen gibt, existiert wohl nur in den Fantasien einiger Sozialromantiker“, so Schöne. Ganz abgesehen von der Qualifikation beherrschen Asylbewerber kaum die deutsche Sprache. Anstatt ständig über unsinnige Maßnahmen zu diskutieren, sollten endlich Schritte zur Beschleunigung der Asylverfahren gesetzt werden. „In das Stammbuch der Verfechter für eine Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylbewerber möchte ich schreiben, dass sie damit nur den Konzernen einen Gefallen tun, da die Konzerne damit zu billigen Arbeitskräften kommen würden“, so Schöne. Gemeinnützige Tätigkeiten im öffentlichen Interesse dürften Asylbewerber eh bereits verrichten.