MITTEILUNG NR. 19/16 - Berlin, den 24.6.2016  
 

Abstimmung in Großbritannien: Sieg der Demokratie über die Bürokraten

 
 
  Johann Gärtner: „Vereinigte Staaten von Europa“ sind gescheitert  
 
 
 

Der Bundesvorsitzende der Republikaner Johann Gärtner kommentiert die Abstimmung in Großbritannien:

Eine Volksabstimmung über den Verbleib in dieser EU ist auch in anderen Ländern längst überfällig. Dieser „Brexit“ macht deutlich, dass die Bürokraten der EU sich seit Jahren vom Volk weit entfernt haben und nur als „Zahlvolk“ betrachten. Diese Abstimmung ist der Anfang vom Ende weiterer Bevormundung und erweist sich als Blamage für die Verfechter dieser EU. Die Republikaner fordern nach dem „Brexit“ nun auch eine Volksabstimmung in Deutschland.

Mit einem wahren Horrorszenario wird seit Wochen versucht, die Bürger von einer solchen Entscheidung abzuschrecken. Deshalb ist es in doppelter Hinsicht erfreulich, dass sich die Briten davon nicht beeindrucken ließen.

Großbritannien wird deshalb nicht zusammenbrechen, da das Land ohnehin nie in der Euro-Zone war und sich das britische Pfund unabhängig entwickeln konnte. Auch die vielbeschworene Lähmung des Wirtschaftslebens wird es nicht geben. Wenn jetzt die EU mit Zollmauern droht, so würde sie dabei in erster Linie selbst verlieren.

Einzige Reaktion der EU müsste sein, aus den Fehlern der letzten Jahrzehnte zu lernen und aus dieser EU endlich gem. ursprünglichem Gründungsakt ein „Europa der Vaterländer“ zu machen und das Vorhaben der „Vereinigten Staaten von Europa“ endlich aufzugeben.

Nur wenn den Bürgern eine nachvollziehbare Struktur bewiesen wird, ihnen eigene Souveränität zugestanden wird, kann man eine Akzeptanz der EU erwarten. Doch soviel Weitblick ist von den Verantwortlichen leider nicht zu erwarten. Diese Chance werden sie wieder mal verspielen und weiter an Zustimmung verlieren.

Die Republikaner, Bundesgeschäftsstelle