Flüchtlingsdebatte: Mitleid kann auch Heimat gefährden!

 
  Schöne: "Ängste der Bevölkerung ernst nehmen - negative Folgen nicht übersehen"  
 
 
  "Wer nur Mitleid hat, gefährdet auch die Heimat", sagte heute Kreisrat Tilo Schöne. Der REP-Kreisrat brachte mit dieser Aussage seine Sorge über ein nicht mehr Stemmen können der Flüchtlingsflut zum Ausdruck. Kreisvorsitzender Ludwig Gschwendner warnte vor den möglichen negativen Folgen einer weiter anhaltenden massiven Flüchtlingsflut. "Die ethnischen Konflikte werden zunehmen und die Kosten für die Betreuung werden ein nicht mehr finanzierbares Ausmaß erreichen", so Gschwendner. Statt fast tatenlos der Flüchtlingssituation zuzuschauen, müssten endlich die Ursachen der Krise bekämpft werden.
Heimische Bevölkerung darf nicht vergessen werden
Im Mittelpunkt des politischen Handelns müsste ein Helfen ohne Gefährdung der Heimat sein. "Bei all der Hilfsbereitschaft darf die heimische Bevölkerung nicht vergessen werden", forderte Schöne. Kreisrat Schöne erinnerte in seiner Rede auch an seine Warnungen vor einigen Monaten. "Ich habe schon damals gesagt, dass uns die Sporthallen zur Unterbringung der Flüchtlinge ausgehen werden. Nur damals hat es mir keiner geglaubt und ich wurde belächelt", sagte Schöne. Nun müssten rasch die Ursachen der Flüchtlingskrise bekämpft werden. In der Frage der Unterbringung der Flüchtlinge müssten auch die reichen arabischen Staaten zur Verantwortung gezogen werden.
Angesichts der großen Hilfsbereitschaft dürften auch die möglichen negativen Folgen nicht übersehen werden. "Tag für Tag lesen wir leider schon von Konflikten zwischen Fremden. Sollte die Flüchtlingsflut weiter zunehmen, werden auch die ethnischen Konflikte ebenso noch mehr zunehmen", warnt der Justizbeamte a.D. Gschwendner. Die Flüchtlingsflut werde unser Land vor unüberwindbare finanzielle Probleme stellen, sollte sie weiter massiv anhalten. "Sollten die Kosten des Geheimpapiers des Bundes, das zwar von der Bunderegierung bestritten wurde, nur ansatzweise stimmen, würden sich alleine die jährlichen Zusatzkosten für das Land auf zig Millionen pro Jahr belaufen", so Gschwendner. Geld das folglich dann bei der heimischen Bevölkerung eingespart werden müsste. "Dazu darf es aber nicht kommen", verlangt Tilo Schöne.